Outdoorküchen Planungsguide - So wird die Außenküche zum Wohlfühlort
Draußen kochen holt den schönsten Teil des Tages an die frische Luft, mitten unter Familie und Gäste. Damit dieser Ort im Alltag trägt, braucht eine Outdoorküche vier Dinge: eine Grillstelle, ausreichend Arbeitsfläche, eine Möglichkeit zum Kühlen und Stauraum für Geschirr und Zubehör. Alles Weitere richtet sich danach, wie Sie draußen kochen. Wer abends das Steak für die Familie auflegt, kommt mit einem gut ausgestatteten Gasgrillmodul aus. Wer regelmäßig für Gäste kocht, plant Spüle, Seitenbrenner und zusätzliche Ablagen gleich mit ein. Zwei technische Voraussetzungen klären Sie am besten früh. Für ein Kühlmodul genügt in der Regel ein normaler Anschluss mit 230 Volt und 16 Ampere, für den Gasgrill ist je nach Modell Platz für eine 8- oder 11-kg-Gasflasche vorgesehen. Weil sich die Module frei kombinieren lassen, entscheidet am Ende vor allem die Reihenfolge über das Ergebnis. Zuerst stehen Standort und Anschlüsse fest, danach folgen Ausstattung und Feinschliff.
Was brauche ich in meiner Outdoorküche?
Die kurze Antwort lautet: so viel, wie Ihr Kochstil verlangt, und so wenig, wie Ihr Platz zulässt. Eine Außenküche entsteht nicht aus einer Einkaufsliste, sondern aus wenigen, gut gewählten Grundfunktionen, die mit Ihren Ansprüchen wachsen. Die folgenden drei Schritte helfen Ihnen, einen ersten Überblick über Ihren Bedarf zu gewinnen, bevor Sie in die Detailplanung gehen.
Die vier Grundfunktionen: Garen, Arbeiten, Kühlen, Verstauen
Was gehört in eine Outdoor Küche? Jede funktionierende Outdoorküche deckt vier Aufgaben ab. Gegart wird am Grill oder Kochfeld, das bei Niehoff im Zentrum eines Gasgrillmoduls sitzt. Daneben brauchen Sie Arbeitsfläche, hitze- und wetterfest, die sich über Auszüge und Verbindungsablagen erweitern lässt. Fürs Kühlen sorgt ein integrierter Outdoor-Kühlschrank, der Grillgut und Getränke auch an heißen Tagen frisch hält. Und schließlich der Stauraum in den Unterschränken, wo Besteck, Zubehör und Gasflasche Platz finden. Wer diese vier Funktionen früh gedanklich verteilt, plant später zielgerichteter.
Pflicht, sinnvoll, optional: eine Checkliste zum Abhaken
Pflicht ist alles, ohne das nicht gekocht wird: ein Grill- oder Kochmodul, eine Arbeitsfläche daneben und ein tragfähiger, ebener Untergrund. Sinnvoll für den regelmäßigen Einsatz sind ein Kühlmodul, ausreichend Stauraum und eine Spüle mit fließendem Wasser. Optional, aber ein Gewinn für gesellige Runden, sind Seitenbrenner, ein Barwagen oder ein zusätzlicher Kamado-Grill. Wer die drei Stufen nacheinander durchgeht, erkennt schnell, welche Ausstattung unverzichtbar ist und welche Extras das Outdoor-Erlebnis abrunden.
Wie viel Fläche Sie tatsächlich einplanen sollten
Der Platzbedarf ergibt sich aus dem modularen System. Ein einzelnes Gasgrillmodul bildet bereits eine kompakte Küche, Kühl-, Spül- oder Stauraummodule lassen sich flexibel integrieren und bei Bedarf ergänzen. Rechnen Sie zusätzlich Arbeitsfläche links und rechts des Grills ein, denn dort wird vorbereitet und angerichtet. Ebenso wichtig wie die reine Stellfläche ist der Freiraum davor: Sie brauchen Bewegungsspielraum. Der Grill selbst sollte mit etwas Abstand zum Sitzbereich platziert werden, damit Hitze, Rauch und mögliche Fettspritzer die Gäste nicht beeinträchtigen. Weil sich die Module beliebig aneinanderreihen lassen, können Sie klein beginnen und später ergänzen. Planen Sie deshalb nicht nur für heute, sondern lassen Sie Raum für den Ausbau. Bei der Anordnung sind Sie flexibel: als gerade Zeile an der Wand, über Eck mit einem Eckmodul oder als freistehende Insel mitten auf der Terrasse.
Wetter
Ein leider oft leidiges Thema vorweg: Das Wetter. Unsere Breitengrade sind ja eher nicht bekannt für Sommer, Sonne, Sonnenschein. Wir würden aber keine Outdoorküchen bauen, wenn es kein „Aber“ gäbe. Denn wenn er da ist, der Sommer, dann muss er perfekt ausgenutzt werden! Und die gute Nachricht: Mit einer perfekt geplanten Küche macht das Kochen draußen auch im Winter Spaß!
Unsere Tipps für eine Küche, die Wind und Wetter trotzt:
- Auf wetterfeste Materialien achten: Edelstahl, HPL oder Teak sind resistent gegenüber Feuchtigkeit und niedrigen Temperaturen und somit bestens für den Outdoor-Einsatz geeignet.
- Einen geeigneten Standort finden: Outdoorküchen lieben überdachte Terrassen an der geschützten Hausseite. Alternativ lieber in eine passende Schutzabdeckung investieren oder sich für eine mobile Lösung entscheiden.
- Es sich im Winter gemütlich machen: Zum Beispiel mit einem zusätzlichen Outdoor-Gaskamin.
Standort
Neben den Überlegungen zum Thema Wetter sind die Aspekte Platz und Anschlüsse entscheidend für die richtige Wahl des Standorts. Je nach Funktionsumfang ergeben sich unterschiedliche Bedürfnisse:
- Benötige ich einen Strom- und/oder Wasseranschluss? Hier werden Sie am ehesten an der Hauswand fündig.
- Ein weiterer Pluspunkt für die Nähe zum Haus: Wenn doch einmal etwas fehlen sollte, ist der Weg in die Indoor-Küche nicht weit.
- Sie möchten lieber flexibel bleiben? Mit Rollen statt Standfüßen bleiben die Module mobil.
- Habe ich genug Platz für eine Küche und einen Sitzbereich auf der Terrasse? Beachten Sie, dass der Grill selbst am weitesten entfernt vom Sitzbereich stehen sollte, um niemanden zu gefährden.
- Ein Tipp aus der klassischen Küchenplanung: Grill und Spüle dürfen nicht unmittelbar nebeneinanderstehen.
- Gibt es eine Überdachung? Perfekt! Prüfen Sie aber bitte vorab die Herstellerangaben, ob das Material hitzeresistent ist und sich beispielsweise Fettspritzer oder Ablagerungen leicht entfernen lassen.
- Für ein maximal sicheres Grill- und Kocherlebnis sollte ein ebener, rutschfester Untergrund gegeben sein. Hier bietet sich eine gepflasterte Terrasse an.
Kochtyp
Die Frage aller Fragen: Welcher Kochtyp bin ich eigentlich? Will ich abends schnell und unkompliziert etwas auf den Grill schmeißen, um ein perfektes Steak mit der Familie zu genießen? Bin ich der ambitionierte Hobby-Sternekoch, der draußen komplette Gänge-Menüs zaubert? Oder bin ich der gesellige Typ, der gern zusammen kocht und seine Schnippelhilfen delegiert? Entsprechend der Antwort sollten Platz und Equipment geplant werden!
Schnell & unkompliziert bitte!
Die Gasgrillmodule unserer Pro Master Linie bieten quasi eine komplett ausgestattete Küche in einem Modul. Das Herzstück bildet natürlich der mittig platzierte Grill. Ein optional integrierter Kühlschrank kühlt Grillgut und Getränke. Der optionale Auszug könnte nach Wahl für noch mehr praktische Arbeitsfläche sorgen.
Mit allen Extras!
Eine große Auswahl unterschiedlicher Module erlaubt die ausgefeilte Planung Ihrer Küche. Wie bei einer Indoor-Küche gibt es unterschiedliche Unterschrankaufteilungen, Grill- und Spülmodule, praktische Verbindungsstücke, einen Eckschrank und Zubehör. Jetzt müssen Sie sich nur für den klassisch-eleganten Look unserer Pro Master Linie oder für die markant-moderne Optik der Black Line entscheiden.
Nur in guter Gesellschaft!
Sie sind ein geselliger Koch und lieben es, gemeinsam mit Freunden und Familie köstliche Mahlzeiten zuzubereiten? Dann planen Sie ruhig großzügig Arbeitsfläche ein. Zum Beispiel mit Modulen, die einen funktionalen Arbeitsplattenauszug besitzen. Die Pro Master und Black Line bieten Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, einzelne Module mit Verbindungsablagen zu ergänzen und schaffen so zusätzliche Fläche.
Als Grillenthusiast besitzen Sie bereits einen tollen Standgrill?
Mit den Modulen der Black Line können Sie diesen problemlos um Stauraum und/oder ein Spülmodul erweitern. Verschiedene Doppel- und Einzelschränke erlauben maximalen Gestaltungsfreiraum.
Ausstattung und Anschlüsse
Ganz gleich ob Sie klein anfangen oder gleich mit einer komplett ausgestatteten Außenküche durchstarten möchten: Das modulare System erlaubt Ihnen, Ihre Traumküche nach Wunsch zu planen und jederzeit nach Belieben zu erweitern. Eine Steckdose sowie ein einfacher Gartenwasseranschluss sind in den meisten Fällen völlig ausreichend. Für weitere Extras sollte ein Installateur hinzugezogen werden.
Grillgeräte
Unsere Gasgrillmodule sind für eine Auswahl verschiedener Grillgeräte ausgelegt. Mittels des passenden Installationskits werden diese montiert. So können Sie sich unabhängig von unserer Outdoorküche für einen Grill Ihrer Wahl entscheiden. Eine Übersicht aller infrage kommenden Geräte finden Sie in unserer Übersicht der Einbaugrillgeräte. Für noch mehr Kochvergnügen gibt es zusätzliche Seitenbrenner und die dafür passenden Module. In all unseren Gasgrillmodulen ist, je nach Modell, Platz für eine 8 kg bzw. 11 kg Gasflasche vorgesehen. Auch die entsprechenden Bohrungen für den Zuleitungsschlauch sind vorhanden. Für einen festen Gasanschluss sollten Sie auf jeden Fall einen Fachmann beauftragen. Kamadogrill-Fans sind mit dem praktischen Kamado-Grillmodul der Pro Master bestens beraten. Das Modell „Monolith CLASSIC“ kann hier dank entsprechender Aussparungen bequem von vorn eingesetzt werden.
Kühlschrank
Im Land der Grillbeilagen und Biertradition ist ein Outdoor-Kühlschrank quasi unerlässlich. Dieser hält Grillgut, Salate und Getränke auch bei sommerlichen Temperaturen schön kühl. Der Outdoor-Kühlschrank ist passgenau in unsere Kühlmodule integriert, Sie benötigen lediglich eine Steckdose in unmittelbarer Nähe. In der Regel ist ein normaler 230 Volt-Stromanschluss mit einer 16 Ampere-Sicherung ausreichend. Sollten noch weitere elektrische Geräte wie z.B. ein Durchlauferhitzer (s. Spüle) im Einsatz sein, halten Sie bitte Rücksprache mit einem Installateur Ihres Vertrauens.
Spüle
Eine Outdoor-Spüle ist besonders praktisch, um Obst und Gemüse abzubrausen, sich zwischendurch die Hände zu waschen oder um schmutziges Geschirr abzuspülen. Das Spülbecken besteht aus rostfreiem Edelstahl, welcher wetterfest und zugleich hygienisch ist. Das Abwasser wird standardmäßig in einem mitgelieferten 15 Liter Abwasserbehälter gesammelt, welcher regelmäßig geleert werden sollte. Alternativ können Sie auch einen Abwasseranschluss nutzen. Diese Möglichkeit sollten Sie vorab mit einem Installateur besprechen. Die Einbauspüle kann mit einer Hoch- oder Niederdruckarmatur geliefert werden. Wenn Sie die Spüle mit einem normalen Gartenschlauchanschluss betreiben möchten, benötigen Sie eine Niederdruckarmatur. Wenn Sie auch warmes Wasser erhalten möchten, können Sie einen eigenen Durchlauferhitzer montieren. Alternativ können Sie das Spülmodul über einen Kalt-/Warmwasseranschluss versorgen. In dem Fall brauchen Sie eine Hochdruckarmatur. Bitte besprechen Sie Ihre Anschlussmöglichkeiten und die Installation eines Durchlauferhitzers vorab mit einem Spezialisten vor Ort.
Bei längerer Nichtnutzung empfehlen wir Gas-, Wasser- und Stromanschlüsse abzustellen.
Welche Arbeitsplatte eignet sich für die Outdoorküche?
Die Arbeitsplatte ist die Fläche, die im Alltag am meisten aushalten muss: Hitze vom Grill, Regen, Frost und die eine oder andere Rotweinflasche. Anders als in der Innenküche zählt draußen vor allem die Witterungsbeständigkeit. Fünf Materialien kommen infrage, jedes mit einem eigenen Charakter.
Vergleichstabelle: Teak, Keramik, HPL, Edelstahl, Naturstein
Material | Optik | Hitze | Witterung | Pflegeaufwand | Alterung |
Teak | warm, natürlich, lebendig | hitzebeständig, Untersetzer für Töpfe empfohlen | sehr gut, arbeitet mit der Witterung | mittel, gelegentlich ölen | vergraut ohne Pflege edel, mit Öl bleibt der Ton warm |
Keramik | ruhig, hochwertig, steinähnlich | sehr hitzebeständig | sehr gut, frostsicher | gering, feuchtes Tuch genügt | nahezu unverändert |
HPL | gleichmäßig, in Stein- und Betonoptik | hitzebeständig im Alltagsgebrauch | sehr gut | gering | sehr formstabil |
Edelstahl | technisch, klar, professionell | unempfindlich gegen Hitze | rostfrei und hygienisch | gering, zeigt aber Fingerabdrücke | Gebrauchsspuren möglich, funktional dauerhaft |
Naturstein | individuell, jede Platte ein Unikat | hitzebeständig | je nach Stein imprägnieren | mittel, offenporige Steine imprägnieren | entwickelt mit der Zeit Patina |
Was Niehoff verbaut und warum
Niehoff setzt bewusst auf wenige, dafür bewährte Materialien. Bei der Pro Master wählen Sie zwischen einer pflegeleichten HPL-Platte und handgearbeitetem Teak, das dem Look eine warme, natürliche Note gibt. Die Black Line kombiniert pulverbeschichtetes Aluminium mit HPL- oder Teakfronten aus westfälischer Handarbeit. Die Teak Edition geht einen Schritt weiter und verbindet recyceltes Teak mit einer Keramik-Arbeitsplatte, die besonders unempfindlich ist. Wichtig zu wissen: HPL-Arbeitsplatten sind ausschließlich für die Pro Master und die Black Line erhältlich, während die Teak Edition serienmäßig mit einer Keramik-Arbeitsplatte ausgestattet ist. Die Auswahl folgt keinem Zufall, sondern dem Anspruch an Langlebigkeit: Materialien, die draußen bestehen und mit den Jahren noch hochwertig wirken.
Pflege im Jahresverlauf
Der Pflegeaufwand richtet sich nach dem Material und der Jahreszeit. Im Frühjahr lohnt sich vor dem Saisonstart eine gründliche Reinigung, Teakflächen bekommen bei Bedarf eine frische Öl-Schicht. Im Sommer genügt meist ein feuchtes Tuch nach dem Kochen. Vor dem Winter sollten Sie Fettreste entfernen. Ausführliche Hinweise zu jedem Material finden Sie in unserem Bereich Materialien & Pflege.
Welches Modul nimmt welchen Einbaugrill auf?
Bei Niehoff ist das Grillgerät nicht fest verbaut, sondern wird über ein passendes Installationskit in das Gasgrillmodul eingesetzt. Das hat einen Vorteil: Sie wählen die Küche und den Grill unabhängig voneinander. Welche Geräte in welche Linie passen, hängt vom Modul ab. Die folgende Übersicht zeigt die aktuell abgestimmten Kombinationen. Eine vollständige Auswahl finden Sie in unserer Übersicht der Einbaugrillgeräte.
Kompatibilitätstabelle Modul und passende Geräte
Modul / Linie | Passende Einbaugeräte |
Pro Master und Black Line (Gasgrillmodul) | BeefEater Proline Roast Hood, BeefEater 1600S, BeefEater 7000S, Broil King Regal 520 Built-In, Broil King Regal 570 Built-In, Bull Brahma Built-In, Bull Renegade, Napoleon BIPRO665RB, Flammkraft Block D Generation 5 |
Seitenbrenner (Pro Master und Black Line) | BeefEater Proline Seitenbrenner, Bull Single Seitenbrenner |
Kamado-Grillmodul (Pro Master) | Kamadogrills von Monolith und Big Green Egg, die jeweils aktuell freigegebenen Modelle finden Sie auf der Produktseite |
Teak Edition | Grandstate Merlin 641 (Edelstahl oder matt-schwarz), Broil King Regal 520, Broil King Regal 570, Bull Angus Built-In, Bull Lonestar Built-In |
Gas, Kamado oder beides? Entscheidungshilfe nach Kochstil
Welche Einbaugrills eignen sich? Das hängt vor allem vom Kochstil ab. Ein Gasgrill ist schnell auf Temperatur und gut steuerbar, ideal für den Alltag und für alle, die kurzfristig loslegen möchten. Ein Kamado aus Keramik hält die Hitze lange und niedrig, was sich für langsames Garen, Räuchern und Pizza eignet. Wer beides schätzt, kombiniert ein Gasgrillmodul mit dem Kamado-Grillmodul der Pro Master und deckt so beide Kochstile ab. Die Entscheidung hängt weniger vom Budget ab als von der Frage, wie Sie am liebsten kochen.
Was der Einbau voraussetzt
Für den Einbau brauchen Sie das zum Grill passende Installationskit, das die Montage im Modul übernimmt. Je nach Modell ist Platz für eine 8- oder 11-kg-Gasflasche vorgesehen, die Bohrungen für den Zuleitungsschlauch sind bereits vorhanden. Für einen festen Gasanschluss ziehen Sie bitte einen Fachbetrieb hinzu. Wer mehr Fläche zum Kochen möchte, ergänzt einen Seitenbrenner samt passendem Modul.
Was kostet eine hochwertige Outdoorküche?
Eine pauschale Zahl gibt es nicht, weil eine Outdoorküche so individuell ist wie die Küche im Haus. Der Preis entsteht aus Ihren Entscheidungen: aus der Zahl der Module, dem gewählten Grillgerät und dem Ausstattungsgrad. Statt einer Summe hilft Ihnen deshalb der Blick auf die Faktoren, die den Rahmen bestimmen.
Die fünf Kostentreiber
Fünf Punkte beeinflussen den Umfang Ihrer Küche am stärksten: die Anzahl der Module, das gewählte Grillgerät, Kühlung, Stauraum sowie gegebenenfalls Festanschlüsse für Wasser und Gas. Eine kompakte Küche aus einem Grillmodul mit Arbeitsfläche bleibt überschaubar. Kommen Kühlmodul, Spüle mit Festanschluss und ein hochwertiges Grillgerät hinzu, wächst der Umfang entsprechend. Wer die fünf Punkte kennt, kann bewusst dort investieren, wo es den eigenen Kochstil am meisten unterstützt.
Drei Ausbaustufen im Vergleich: kompakt, komfortabel, vollausgestattet
Als Orientierung lassen sich drei Konfigurationen unterscheiden. Die kompakte Variante besteht aus einem Gasgrillmodul mit angrenzender Arbeitsfläche und deckt das klassische Grillen ab. Die komfortable Variante ergänzt ein Kühlmodul und zusätzlichen Stauraum, sodass alles Nötige griffbereit ist. Die vollausgestattete Variante fügt Spüle, Seitenbrenner und je nach Linie einen Kamado oder Barwagen hinzu und wird so zur vollwertigen Außenküche. Alle drei lassen sich später erweitern, weil das System modular bleibt.
Warum Angebote über den Fachhandel laufen
Niehoff Garden ist ein Familienunternehmen mit langer Möbeltradition, und der Vertrieb der Outdoorküchen läuft über den Fachhandel. Das hat einen praktischen Grund: Eine Outdoorküche wird geplant, nicht von der Stange gekauft. Im Fachhandel wird Ihre Konfiguration geprüft, an die Gegebenheiten vor Ort angepasst und in ein belastbares Angebot überführt. Am besten stellen Sie Ihre Wunschküche vorab im Konfigurator zusammen und besprechen das Ergebnis dann mit einem Händler in Ihrer Nähe.
Pro Master, Black Line oder Teak Edition: welche Linie passt zu Ihnen?
Drei Linien, drei Handschriften. Niehoff führt die Outdoorküchen in den Ausführungen Pro Master, Black Line und Teak Edition. Sie unterscheiden sich nicht in der Wertigkeit, sondern im Charakter und im Material. Welche zu Ihnen passt, entscheidet Ihr Gespür für die Terrasse ebenso wie die Optik, mit der Sie sich draußen umgeben möchten.
Pro Master
Die Pro Master tritt souverän auf, mit einem Rahmen aus gebürstetem Edelstahl und großzügigen Modulen, die eine komplette Küche in einem Element vereinen. Die Arbeitsplatte wählen Sie in pflegeleichtem HPL. Ein Merkmal, das nur diese Linie bietet, ist das Kamado-Grillmodul für einen Keramikgrill. Die Pro Master ist die richtige Wahl, wenn Sie eine klar gegliederte Küche mit klassisch-elegantem Auftritt suchen.
Black Line
Die Black Line ist die elegante unter den Linien, mit pulverbeschichtetem Aluminium, das markant und modern wirkt. Einzel- und Doppelmodule lassen sich fein aufeinander abstimmen, Fronten aus HPL oder Teak setzen ruhige Akzente. Die Black Line passt zu einer zeitgemäßen Terrasse, die eine ruhige, dunkle Formensprache schätzt.
Teak Edition
In der Teak Edition trifft Handwerk auf Verantwortung. Recyceltes Teak, Massivholzfronten und eine Keramik-Arbeitsplatte verbinden sich zu einer Küche, die durch Maserung und Handarbeit zum Einzelstück wird. Kein Element gleicht dem anderen. Die Linie spricht alle an, denen ein natürlicher, warmer Materialauftritt am Herzen liegt, und fügt sich stimmig in Gärten mit viel Holz und Grün ein.
Die drei Linien im direkten Vergleich
Linie | Material | Module | Besonderheit | Charakter |
Pro Master | gebürsteter Edelstahl, HPL oder Teak | großzügige Grill-, Kühl-, Spül- und Eckmodule | exklusives Kamado-Grillmodul | klassisch-elegant, funktional |
Black Line | pulverbeschichtetes Aluminium, HPL- oder Teakfronten | Einzel- und Doppelmodule, Grill-Unterschrank | markant-modern, zurückhaltend | |
Teak Edition | recyceltes Teak, Massivholz, Keramik | Massivholzmodule mit Keramikplatte | jede Küche ein Unikat | natürlich, warm |
So planen Sie Ihre Outdoorküche im Konfigurator
Vom ersten Wunsch bis zur fertigen Planung sind es nur wenige Schritte. Der Outdoorküchen-Konfigurator nimmt Sie an die Hand und zeigt Ihre Küche direkt im Bild. So sehen Sie schon beim Planen, wie Module, Materialien und Geräte zu einem stimmigen Ganzen zusammenfinden.
Schritt für Schritt durch den Outdoorküchen-Konfigurator
Zuerst wählen Sie die Linie, die zu Ihrem Stil passt. Anschließend stellen Sie die Module zusammen, vom Grillmodul über die Arbeitsfläche bis zu Kühlung und Spüle. Danach entscheiden Sie über das Grillgerät und die Arbeitsplatte. Am Ende sehen Sie Ihre Küche als Ganzes und können einzelne Elemente jederzeit anpassen. Ihre Küche im Konfigurator zusammenstellen.
Was Sie vorab wissen sollten
Damit die Planung realistisch bleibt, halten Sie drei Dinge bereit: die verfügbare Fläche auf Ihrer Terrasse, die Lage von Strom- und Wasseranschluss und Ihr Wunschgerät zum Grillen. Mit diesen Angaben treffen Sie im Konfigurator Entscheidungen, die später auch vor Ort funktionieren. Kleine Skizze der Terrasse genügt, Maßband nicht vergessen.
Konfiguration speichern und mit dem Fachhändler besprechen
Ist Ihre Küche zusammengestellt, speichern Sie die Konfiguration und nehmen sie mit in den Fachhandel. Dort wird geprüft, ob alles zu Ihren Anschlüssen und Maßen passt, und Sie erhalten ein konkretes Angebot. So wird aus der Idee am Bildschirm eine Küche, die perfekt zu Ihrer Terrasse passt.
Häufige Fragen zur Outdoorküche
Ist eine Außenküche genehmigungspflichtig?
Eine mobile oder modulare Outdoorküche ist in aller Regel nicht genehmigungspflichtig, weil sie nicht fest mit dem Boden verbunden ist. Anders kann es bei einem fest gemauerten Einbau aussehen, hier gelten je nach Bundesland und Kommune unterschiedliche Regeln der örtlichen Bauordnung. Da die Module von Niehoff aufgestellt und nicht gemauert werden, sind sie unkritisch. Im Zweifel fragen Sie kurz bei Ihrer örtlichen Bauaufsicht nach, bevor Sie planen.
Lohnt sich eine Outdoorküche auch auf einer Terrasse oder einem Balkon?
Ja, denn das modulare System lässt sich an kleine wie große Flächen anpassen. Auf einer Terrasse können Sie großzügig planen und mehrere Module kombinieren. Auf einem Balkon genügt oft ein einzelnes Grillmodul mit Arbeitsfläche, das den Platz sinnvoll nutzt. Entscheidend sind ein tragfähiger, ebener Untergrund und ein sicherer Abstand des Grills zum Sitzbereich.
Selbst bauen oder Modulsystem: was spricht wofür?
Eine selbst gebaute Outdoorküche ist ein reizvolles Projekt, verlangt aber handwerkliches Können, wetterfeste Materialien und viel Zeit für Planung und Umsetzung. Ein Modulsystem nimmt Ihnen diese Arbeit ab: Die Module sind aufeinander abgestimmt, für den Außeneinsatz ausgelegt und lassen sich jederzeit erweitern. Wer eine langlebige Küche ohne Kompromisse bei Technik und Material möchte, ist mit einem durchdachten Modulsystem meist besser beraten.
Wie bringe ich die Küche gut durch den Winter?
Mit wetterfesten Materialien und ein wenig Vorbereitung übersteht Ihre Küche den Winter problemlos. Reinigen Sie die Flächen vor der kalten Jahreszeit gründlich und entfernen Sie Fettreste. Stellen Sie Gas-, Wasser- und Stromanschlüsse bei längerer Nichtnutzung ab und leeren Sie den Abwasserbehälter der Spüle. Eine passende Schutzabdeckung oder ein überdachter Standort schützen zusätzlich vor Nässe und Frost.
Es sind noch Fragen offen? Kein Problem – Sprechen Sie uns gern an!
Viel Spaß bei der Planung wünscht Ihnen Ihr
Niehoff Garden Team